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Was ist Disc - Dogging?
Generell ein Spiel zwischen Mensch und Hund mit hohem Spaßfaktor, bei dem der Mensch eine Frisbee-Scheibe wirft, und der Hund sie dann fängt. Dies kann auf mannigfaltige Weise geschehen, Hauptsache es stellt keine Verletzungsgefahr für Mensch und Tier dar.
Inzwischen gibt es schon sehr viele unterschiedliche Wettbewerbe in diesem noch recht neuen Sport. Es gibt, nur um einige zu nennen, die „Mini-Distance“ bei der es darum geht, dass der Hund möglichst viele Scheiben innerhalb einer Minute fängt und dem Hundeführer zurückbringt. Die Wurfweite spielt keine Rolle, jedoch sollte diese um erfolgreich zu sein, auf den Hund abgestimmt werden. Des weiteren gibt es noch den „Freestyle“, bei dem innerhalb von 2 Minuten eine Choreographie, aus verschiedenen Wurftechniken und speziell trainierten Fangeinlagen, untermalt von Musik, dargeboten wird. Um dieses breite Spektrum abzurunden, gibt es noch die Disziplinen „Accuracy“ oder „Long-Distance“, bei denen Felder oder sogar Reifen getroffen werden müssen, bevor der Hund die Scheibe fängt, bzw. fangen darf.
Am Anfang
Egal für welche Disziplin sie sich entscheiden, alles fängt mit dem Wurftraining ohne Hund an. Nur wenn die Scheibe sorgfältig und flugstabil geworfen wird, kann der Hund sie später gefahrlos fangen, wobei die Wurfdistanz da keinen Unterschied ausmacht.
Eine geeignete Scheibe, welche nicht zu soft aber auch nicht zu hart sein darf, vor allem an den Rändern (Verletzungsgefahr der Hundlefzen), ist im entsprechenden Fachhandel auch schnell gefunden. Mit der Scheibe oder den Scheiben hat man dann auch schon die gesamte Ausrüstung beisammen.
Der sichere Werfer kann anfangen mit seinem Hund zu trainieren. Am Anfang sollte die Scheibe jedoch nur auf dem Boden gerollt werden, um das Interesse des Hundes zu wecken. Dies dient auch dazu, dem Hund beizubringen, dass das runde Ding in der Bewegung aufgenommen werden sollte. Beim „Rollen“ wird der „Spin“ mittels des Handgelenks, wie beim „Werfen“ auf die Scheibe übertragen.
Die Scheibe rollt dabei fast senkrecht über den Boden. Obwohl das „Rollen“ dazu verwendet wird, den Hund auf die sich bewegende Scheibe zu konditionieren, gilt es auch als offizieller „Wertungswurf“ bei Wettkämpfen.
Sobald das „Rollen“ und das Zurückbringen sicher vonstatten gehen, wird mit ganz kurzen Würfen trainiert. Die Flugbahn sollte dabei aber nicht zu hoch sein, damit der Hund die Scheibe sicher und ohne Gefahr fangen kann. Dies ist am Anfang sehr wichtig, damit der Hund keine negativen und eventuell auch schmerzhaften Erfahrungen mit der Scheibe verknüpft, oder sogar anfängt zu meiden.
Es gibt verschieden Wurfarten und Techniken, welche aus den unterschiedlichsten Gründen kreiert wurden. Für alle gilt jedoch das gleiche: Nur eine gut geworfene Scheibe kann unser Hund gut fangen!
Die Scheibe sollte nicht nach links oder rechts abdriften und somit für den Hund unerreichbar werden. Ebenso sollte sie nicht in den Boden oder zu steil nach oben geworfen sein. Beides sind für den Hund schlecht einzuschätzende, und damit schlecht zu fangende Würfe. Dem Abdriften nach links oder rechts kann auf sehr einfache Art und Weise entgegengewirkt werden. Geht die Scheibe mehr nach rechts, lässt man den Rand auf der der Hand abgewandten Seite beim Werfen mehr nach unten hängen, während man ihn im umgekehrten Fall etwas anhebt. Eine Scheibe, die zu steil nach oben fliegt, baut sich ein Luftpolster auf, auf dem sie wie ein Bumerang zum Werfer zurücksegeln will.
Ein guter Wurf zeichnet sich dadurch aus, dass die Scheibe waagerecht und ohne zu flattern stabil auf ihrem Luftpolster schwebt. Es ist stets bei allen Würfen von Vorteil auf die Windrichtung zu achten und dafür zu sorgen, dass man möglichst gegen die Windrichtung wirft.
Der Wurf an sich
Jeder, der schon mal versucht hat eine Scheibe zu werfen, wird dies über die Innenhand, nach außen getan haben. Dies wird auch „Rückhand“ genannt.
Dabei ist der Daumen der Wurfhand oben auf der Scheibe, während die restlichen Finger unten in den Scheibenrand greifen. Die Scheibe wird nun bis an den Unterarm „aufgerollt“, um mit einer flüssigen und schnellen Bewegung beim „Abrollen“ die Rotation und den Vortrieb auf die Scheibe zu übertragen. Je weniger mit der Hand oder dem Arm beim „Abrollen“ geflattert bzw. gewackelt wird, um so weniger flattert nachher die Scheibe beim Fliegen und um so höher ist die Chance für eine zielgenaue und stabile Flugbahn.
Die Bewegung endet, indem die Hand, nachdem die Scheibe die Hand verlassen hat, auf das Ziel zeigt und stehen bleibt.
Abschließend bleibt zu sagen, dass man, um all diese Bewegungen wirklich sicher zu beherrschen, viel und fleißig üben sollte.
VIEL SPAß DABEI!
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Und hier könnt ihr euch Videos dazu anschauen:
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